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Als ich mich 2000 langsam für Bands anderer Musiquerichtungen öffnete, entdeckte ich für mich Bands wie: Black Sabbath, Barclay James Harvest, Emerson Lake & Palmer und Uriah Heep , von denen ich dann alle Platten kaufte, die ich kriegen konnte.

Ich hörte mir damals auch etwas von yes an: Tales from Topographic Oceans und yessongs. Zwar gefielen mir damals die "herrlich abgedrehte" Musique von Emerson, Lake & Palmer sehr gut, aber die Musik von yes war mich einfach noch zu schwierig. Ich wußte, daß ich (musikalisch) noch nicht weit genug war, yes wirklich würdigen zu können.

Erst 2002 war es dann auf einmal so weit: bei meinem "Stammdealer" , in der Plattenbörse, erstand ich Time and a Word und The Yes Album, die mich beim Hören sofort in Ihren Bann gezogen hatten. Besonders das The Yes Album war mit dem göttlichen Starship Troopers "Schuld" daran, daß ich endlich Zugang zu yes fand. Ich bin schon immer anfällig gewesen für schöne, verspielte und träumerische Melodien. Als ich dann zum ersten Mal Starship Troopers anhörte, wußte ich, daß ich die beiden Alben unbedingt haben mußte =)

yes * Time and a Word * The Yes Album * Fragile * Close to the Edge * yessongs * Tales from Topographic Oceans * Relayer * yesshows *

yes

Das Debütalbum von yes, daß schon damals die genialen Fähigkeiten von yes offenbarte. Der Sound war zwar noch stark geprägt von den 60ern aber yes erschufen ebenso wie Pink Floyd etwas absolut Neues mit ihrer Musik : diese Exzessivität, die später dazu führen sollte, da�diese Musik als Progressive bezeichnet wurde, wird. Das nachfolgende Time and a Word ist eine absolut unglaubliche Weiterentwicklung der Musiker. Es ist einfach unglaublich, welche rasante Enticklung sie in so kurzer Zeit gemacht haben.

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Time and a Word

Time And A Word ist eine perfekte Symbiose zwischen der Rockband yes und einem Orchester. Besonders schön ist auch der Bonus-Track "Dear Father". Das Album klingt einfach herrlich harmonisch, auch wenn die Stücke sehr verschieden sind. Aber wahrscheinlich macht das auch das Orchester. =)

Time And A Word ist ein richtig schönes orchestrales Epos, daß dem Hören zeigt, welche groß musikalischen Fähigkeiten schon zur Anfangsphase die Musiker von yes besaßen. Sogar das Debütalbum yes ist unglaublich grandios und zeigt damals schon --- allerdings ohne John Howe, der das Meisterwerk Close to the Edge maßgeblich mitschrieb, und beim The Yes Album zu yes hinzukam, und ohne Rick Wakeman , der meines Wissen bei Close to the Edge zu yes hinzukam --- welche genialen Musiker sich zu yes zusammen gefunden hatten. Die Musiker von yes sind musikalische Profis, von Anfang an, daß man schon auf dem Debütalbum yes hören kann.

Seitdem (seit 2002) ich also Time and a Word und The Yes Album habe, hörte ich mir ständig beide Alben an. Aber der mir typische "Flash" beim Hören blieb aus ("Flash" nenne ich es, wenn ich zwanghaft immer nur eine Band anhöre: oft genug höre ich dann ein Album mehrere Wochen lang). Zwar kaufte ich mir zwischendurch Close to the Edge, aber erst Anfang 2004 setzte bei mir dieser " Flash"ein und ich hörte mir Time and a Word , The Yes Album und Close to the Edge ständig an. Seitdem habe ich mir (endlich) Tales from Topographic Oceans und yessongs kaufen müßen um "möglichst viel Nachschub für meine Musiquesucht zu haben" =)

Die yes - Phase hat bei mir anscheinend gerade erst begonnen und ich freue mich schon, weitere yes Alben kennen zu lernen.

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The Yes Album

Das erste Album mit Steve Howe an der Gitarre. Zwar ohne Orchester aber einfach absolut genial. Besonders das göttlichen Starship Troopers war "Schuld" daran, da�ich endlich Zugang zu yes fand. Ich bin schon immer anfällig gewesen für schöne, verpielte und träumerische Melodien. Als ich dann zum ersten Mal Starship Troopers anhörte, wu�e ich, daß ich die beiden CDs unbedingt haben mußte =)

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Fragile

Ähnlich wie das White - Album der Beatles hat hier jeder einzelne von yes einen Song geschrieben. Ein paarder Songs sind live auf der yessongs zu hören. Fragile ist das erste Album mit Rick Wakeman an den Keyboards. Wakeman prägte mit seinem Keyboardspiel, selbstverständlich zusammen mit den anderen Musikern, maßgeblich den "neuen" Sound von Yes wie man vorallem bei Close to the Edge und bei dem absolut genialen Tales from Topographic Oceans hören kann.

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Close To The Edge

Nach dem Beitritt von Rick Wakeman zu yes war es das erste "richtige" Album in dem neuen Line-Up. Close To The Edge setzte vollkommen neue Maßstäbe im Progressive Rock und wurde zurecht eines der Meilensteine des Progressive Rocks, neben dem absolut unterschätzen Tales from Topographic Oceans und dem noch genialerem Relayer.

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yessongs

yessongs ist ein Live-Album, daß den Hören die ungeahnte Energie von yes Konzerten präsentiert und mich mal wieder bedauern läßt, daß ich erst zu Tales from Topographic Oceans Zeiten geboren worden bin. Denn ich hätte das damals zu gerne das live erlebt. Aber yes touren ja wieder, nun muß ich halt nur hoffen, daß die lange genug touren, bis ich wieder Geld für ein Konzert habe =) .

Bei yessongs ist es besonders herrlich die genialen Stücke der ersten vier Alben zu hören, spielen die Jungs die Songs doch wesentliche rougher (der deutsche Begriff "roh" klingt hier einfach fürchterlich) als auf den Alben. So klingt z.B.: Sibirian ... auf Close to the Edge göttlich verträumt, aber die live Version von yessongs wirkt einfach unglaublich phantastisch gerade wegen der Roughness des Live- Auftritts. Bei Close to the Edge klingt es wie ein perfekt geschliefener Diamant. Aber bei yessongs wie eine funkelnder Rohdiamant, den man gerade erst aus den Gebeinen der Erde entnommen hat.

Bei allen anderen Stücken ist das genauso. Für mich ist es auch besonders herrlich, daß das Live- Feeling richtig gut rüber kommt. Besonders bei den ersten paar Takten, der Melodie von Starship Troopers läuft mir eine Gänsehaut über den Körper so unglaublich intensiv ist die Begeisterung der Menge zu spüren, daß dieser große Hit von yes "endlich" live gespielt wird, daß die Menge die Melodie sofort erkennt und in phrenetisches Jubeln ausbricht.

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Tales from Topographic Oceans

Erstaunlicherweise habe ich über Tales from Topographic Oceans abwertende Kritiken gelesen, die für mich aber nur den Schluß zulassen, daß diese Hörer diese komplexe Werk einfach nicht erfaßt haben. Tales from Topographic Oceans ist unglaublich vielschichtig und deswegen wahrscheinlich weniger eingängig als das träumerrisch verspielte Close to the Edge. Was ich nach wie vor nicht verstehe ist, daß das Nachfolgealbum Relayer, daß ja im Grunde die bei Tales from Topographic Oceans eingeschlagene Richtung noch extremer, aber vielleicht auch einfach pefekter (oder eingängiger) umgesetzt, aufnimmt und bis zum Exzeß zelebriert, so hoch (zu Recht) gelobt wurde/ wird, während Tales from Topographic Oceans so schlecht bewertet wird.

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Relayer

Das Beste Album von yes. Was yes mit Close to the Edge begannen führten sie bei der absolut genialen Tales from Topographic Oceans in vollkommen neue exzessive Bahnen und erschufen eines im wahrsten Sinne des Wortes progressives Album. Obwohl Fans und Kritiker anscheinend mit diesem Meistwerk nichts anfangen konnten, beschritten yes eine noch hörere Stuffe des Progressiv- Rocks und schufen meine Erachtens eines der absoluten Meisterwerke des Progressiv-Rocks. Seit den Monaten (März 2004) seitdem ich Relayer habe, höre ich kein anderes Album an, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen mit seinem psychodelischen Sound des unglaublich phantastischen The Gates of Delirium, der einfach absolut süchtig macht.

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geschrieben von Stefan C. am 28.06.2004 22.03.04, 29.04.04, 28.06.04. Editiert am 28.06.04





yesshows

Dieses erst 1980 veröffentlichte Doppel - Live - Album enthält Mitschnitte der Relayer - Tour. Auf der ersten Scheibe sind phantastische Live- Versionen von u.a. Time and a Word vom Time and a Word- Album und das geniale The Gates of Delirium vom Relayer - Album enthalten. Auf der zweiten Scheibe sind phantastische Live- Versionen von u.a. Nous Sommes Du Soleil vom Tales from Topographic Oceans Album enthalten.

Alleine wegen dieser grandiosen Live- Version von The Gates of Delirium vom Relayer - Album mußte ich die yesshows einfach haben. Um ehrlich zu sein, habe ich mir nicht zuerst die Relayer angehört, sondern die live - Versionen: einfach weil ich es liebe, zu hören, wie Fans ausflippen, wenn sie eines ihrer Lieblingssongs live erleben zu dürfen. Und die Energie, die yes entfachten, hat mich einfach, mal wieder, voll in ihren Bann gezogen. Wegen der yesshows habe ich mir die Relayer gekauft. Und leider erst einige Zeit später konnte ich mir dann endlich die yesshows zu legen. Die einzige Konkurrenz der yesshows ist das live - Album yessongs .

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geschrieben von Stefan C. am 12.08.2004



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