Mononoke Hime (Prinzessin Mononoke) (1997)

offizielles Filmposter Prinzessin MONOKE war suuuuuuper. Mir hat Prinzessin MONOKE soooooooooooo guuuuuuuut gefallen, daß ich da noch mal reingehen werde. Das habe ich ja eigentlich bisher nur bei Sleepy Hollow auch wirklich gemacht! Der Film war so herrlich schön, weil die Handlung so eng mit der Mytholgie verknüpft war. Man konnte regelrecht die Ehrfurcht und Liebe der Macher dieses Animes vor der Natur, die Verehrung vor der/den Natur-Religion/-en spüren! Nur wenige Filme schaffen es, solche Stimmung zu erzeugen, in der die Mythologie nicht nur als Grundlage einer Story dient, sondern eigentlich das Wichtigste der ganzen Handlung ist. Das außer der, für mich so wichtigen Mythologie und Natur-Religon, es auch noch um eine Liebesgeschichte ging, war eigentlich gar nicht so wichtig. Obwohl im Moviestar, Cinema und TV-Spielfilm, die Redakteure das, also das Schicksal der Menschen in den Vordergrund stellen, war das eigentlich nur das beste, anschaulichste Beispiel für die wahre und reinste Behandlung der Menschen gegenüber der Natur. D.h. wie sie von den Menschen behandelt werden sollte. Ich denke, daß haben in Japan die Zuschauer auch verstanden, denn sonst hätten die dort den Film nicht zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in Japan gemacht! Besonders putzig und einfach schön waren die Kodomas(Waldgeister), genauer gesagt die Geister, die in allen lebenden Wesen vorkommen. Kleine weiße Wesen, mit "Böllerkopf", schwarzen "Kulleraugen" (die eigentlich nur schwarze "Flecken" waren), die nicht sprachen, sondern nur mit ihren Köpfen ein Klappern erzeugten, wie es in Japan Gebets-Rasseln / - Mühlen tun. Der Waldgott war Tagsüber ein gigantischer, von seiner Austrahlung, seiner Autorität und Majestät her, "Hirsch" mit gewaltigem vielästigen Geweih. Nachts wurde er zum "Nachtwandler". Einem scheinbar amorphen Wesen, so in der Art stelle ich mir ehrlich gesagt die Großen Alten vor. Beim "Hirsch" war das Gesicht eine Masque, die lächelte, Glück ausstrahlte und vorallem viel LIEBE verströmte! Wo er den Boden berührte, begann alles zu sprießen! Ich habe schon öfter in Filmen gesehen, daß jemand den Boden berührt und dann wachsen da Blumen. Ich weiß aber nicht mehr wo. Bestimmt in Märchen! Im MONOKE war das aber klar, schließlich war der Waldgott als Synonym für das Leben überhaupt gewählt worden.

geschrieben von Stefan C. am 28.04.2001



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